Bairer Blaskapelle

05. / 06.04.2019 - Konzert Bairer Musi

Zwei Mal konnten wir am 5. und 6. April bei frühlingshaftem Wetter im voll besetzten Vereinsheim vorführen, was wir seit Jahresbeginn eben dort einstudiert haben. Am Freitag konnten wir die stellvertretende Landrätin Magda Föstl, den Landtagsabgeordneten Thomas Huber mir seiner Frau Elli sowie den ehemaligen Landrat Gottlieb Fauth unter den Besuchern begrüßen. Am Samstag war der Vorsitzende vom Bezirk Inn-Chiemgau des Musikbundes Ober- und Niederbayern in Antholing und hat zehn Musikerleistungsabzeichen in Silber und Bronze an ebenso viele Jungmusikanten überreicht.

Ein lockeres „Little Opening“ eröffnete den Konzertabend auf das ein Potpourri aus Kompositionen von Jaques Offenbach folgte. Die Zusammenstellung war auch als Reminiszenz an den verstorbenen Kapellmeister Michl Graß gedacht; sie wurde schon in den 60er bis 80er Jahren so aufgeführt und würde heute so nicht mehr arrangiert werden. Die anschließend aufgeführte eher gemütliche „Zeitlos Polka“ war genau das Gegenteil davon, nämlich eine druckfrische Komposition von Martin Scharnagel, der viele ungewohnte Harmonien darin verwirklichte. Der Konzertwalzer „Espana“ aus der Feder von Emil Waldteufel forderte von den Musikanten schon einiges an Können bevor „Pastime with good Company“, eine Komposition des englischen Königs Henry VIII. wirklich allen Registern alles abverlangte. In die Pause wurden die Besucher mit dem „Colonel Bogey March“, besser bekannt als River Kwai Marsch, geschickt und diese Melodie ging ihnen lange nicht aus den Ohren.

Mit dem ebenso neu komponierten und schmissigen Konzertmarsch „Sympatria“ eröffneten die wir den zweiten Teil des Konzertabends. Dirigent Leonhard Neuner, der wieder in unnachahmlicher Manier die einzelnen Programmpunkte ankündigte, bedankte sich bei den Feuerwehren der Umgebung für ihre ehrenamtlichen Leistungen und verriet dabei, dass sie in länger vergangenen Zeiten in schon voll besetzten Veranstaltungsorten mittels einer mit der Stimme erzeugten Sirene doch noch einige Sitzplätze ergattern konnten. Deswegen wurde auch die Feuerwehrpolka, die im Trio mit scharfen Halbtonintervallen Martinshörner treffend imitierte, ins Programm aufgenommen. Im Anschluss lag ein hervorragendes Arrangement von „Frank Sinatra Classics“ auf dem Notenpult. Dieses hat der zweite Dirigent Franz G. Neuner einstudiert, selber angesagt, wobei er seinen Onkel gekonnt parodierte, und auch dirigiert. Im tiefsten südamerikanischen Urwald fanden sich die Besucher bei der Filmmusik zu „The Mission“ des legendären Ennio Morricone wieder. Alle Lichter gingen aus und über der Kapelle wurde ein Wasserfall im Dschungel mit den zugehörigen Geräuschen projiziert. Den letzten Programmpunkt mussten die Zuhörer selber intonieren indem sie zum Rhythmus von „We will rock you“ stampften und klatschten. Es war der Anfang von einem Medley der Gruppe „Queen“ das mit einem tosenden Applaus quittiert wurde. Beim Heimgehen bedankten sich viele Gäste bei den Musikanten für diesen gelungenen Konzertabend.

 

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